Bau des Mammutmuseums

Da der spektakuläre Mammutskelettfund vom Juli 2003 und die weiteren eiszeitlichen Funde nach Gesetz dem Kanton Zürich gehören, wurde die Zustimmung des für Fossilienfunde zuständigen Paläontologischen Instituts eingeholt, um die Funde als Dauerleihgabe öffentlich ausstellen zu dürfen. Im Auftrag des Vereins für Ortsgeschichte Niederweningen planten und realisierten Rolf Lüthi und Markus Müller vom Architekturbüro Lüthi + Partner AG einen hellen und transparenten Museumsraum. Die beiden Autoren der Ausstellung, Dr. Heinz Furrer vom Paläontologischen Institut und Museum der Universität Zürich für den naturhistorischen Teil und Dr. Andreas Mäder für den kulturhistorischen Teil, erarbeiteten eine vorzügliche Text- und Bildgrundlage für eine informative, wissenschaftlich basierte Ausstellung. Der Ausstellungsgestalter René Kindlimann schuf auf dieser Grundlage eine übersichtliche und besucherfreundliche Präsentation. Dank rund 800 kleinen und grossen Einzelspendern, einem namhaften Beitrag aus dem Lotteriefonds und dem von der Gemeinde Niederweningen gewährten kostenlosen Baurecht konnten der Bau und die Ausstellung vollständig finanziert werden. Rechtzeitig für das Eröffnungswochenende vom 1./2. Oktober 2005 konnten Bau und Ausstellung fertiggestellt werden.